Nachdenklich

Diese Tage musste ich meine Vergangenheit revue passieren lassen. Da kommt mir gelegentlich ein Gedanke auf, kann man je Dinge richtig verarbeiten. Oder nur lernen damit umzugehen? Kann man verzeihen obwohl man nie richtig vergisst?

Seit ich denken kann hatte ich weniger Glück, aber auch vieles sind wahrscheinlich die Konsequensen aus den eigenen Entscheidungen!

Zwei,drei Dinge möchte ich trotzdem gerne teilen. Ein kleiner Beitrag aus meiner Vergangenheit. Ungefähr als ich 10jahre war fing es an das ich von jemanden aus der Familie missbraucht wurde. Mit 13jahren fand auch das ein Ende indem ich lernte mich zu verteidigen. Für mich einzustehen. In der Schule hatte ich das Große Glück mich als Mobbingopfer meiner damaligen Direktorin zu sehen. Ich war schon früh zu reif gebaut. Sie meinte das ich auch im Sommer lange Shirts zu tragen hätte. Falls ihr jetzt denkt,nein ich gehörte nicht zu denen die mit Spaghettileiberl und Minirock zur Schule kamen. Ich war sozusagen ohnehin ein Skatergirlie. Ende der 3 Hauptschule bemerkte wenigstens mein Klassenvorstand was da passierte. Er erklärte mir das seine Hilfe in Zukunft daraus bestand,dass sollte ich schwänzen er keine Eintragungen darùber machen würde. Die einzige Hilfe bestand für mich,von der Jugendamtsmitarbeiterin. Sie wurde von meiner Direktorin mit der bitte mich in ein heim zu verfrachten,wegen einer unglaublichen Lüge. Die ich mit einmal wiederholen möchte. Die Frau vom Jugendamt war dann meine Freundin bis ich 19Jahre alt wurde, mit 15 zog ich mit meinen Sohn in meine erste Wohnung. Bis 20 dachte ich das mein Leben perfekt wäre. Da nahm mir meine Mutter mein Kind weg da er von der Jugendamtseite nichts mehr dagegen sprach. Warum weil die einzige am meiner Seite nicht mehr auf dem Jugendamt arbeitete. War soll ich sagen als sie in mir entrissen, was das einzige ein ehemaliger Schuldfreund ein. Von den ich in der Zwischenzeit durch ein paar Ecken erfuhr das er den drogen verfallen wäre. Geistesblitz,ihm geh ich besuchen. Seine Hilfe gegen die Schmerzen war eine Nadel in meinen Arm. Von da an lebte ich ein Kamikazeleben. Das Gefängnis hat mich gerettet. Im Gefängnis wurde ich zwar clean aber ich wurde ein Opfer wie so viele andere Mädchen von dem helfenden Sozialarbeiter. Den Beamten ging die Sache an arsch vorbei. Erst als sich der Mistkerl einer der ihren schnappte wurde er verhaftet. So dies ist ein kleiner Schwung aus meinem Leben. Alles andere vielleicht ein anderes mal. Was ich gelernt habe mich trotz allem in den Spiegel schauen zu können. Einfach niemand mehr auch nur irgendwie in meine heile,trotzdem einsame Welt zu lassen. Selbstvertrauen zu haben und ich entdeckte die Kraft mir selbst zu vertrauen. Ja ich bin gut so wie ich bin und ab diesem Moment lebte ich das erste mal. Die Welt stand mir offen und wer gutes säht der erntet gutes. In nachhinein gesehen all diese guten wie auch schlechten Erfahrungen haben mich zu dieser wahnsinnig taffen,selbstbewusstem Individum gemacht. Meiner Familie konnte ich verzeihen. Jeder muss noch einmal sein Karma kennen lernen und Familie lasse ich nicht zu dicht in mein Leben. Am Rande mit viel Abstand lässt es sich aushalten. Das wichtigste meinen 18jährigen Sohn zu signalisieren egal was noch kommt hier gibt es ein zuhause in dem er immer willkommen und behütet sein wird wenn er es möchte. Wir reden über alles. Auch wenn manchmal die Vergangenheit wie ein Schleier über mir’hängt sag ich das Leben etwas du daraus machst. Wie ein bekannter Buchautor seinen Titel nannte sag ja zum Leben

2 Kommentare zu „Nachdenklich

  1. Hallo
    Oh man, das tut mir sehr leid zu lesen. 😕 Echt heftig. 🍀 Ich denke, auch wenn es in solch Fällen verständlicherweise schwer ist zu verzeihen, so ist es doch einer der wichtigsten Schritte. Vergessen wird man nie, aber Vergebung ist wichtig. Vor allem für einem selbst. Denn in der Vergebung liegt sogleich der Schlüssel des Loslassens, was sich darum eben positiv auf dich selbst sogleich dein Leben auswirkt. ☺️
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles Gute. 🍀🍀☺️✨

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    1. Danke,ja so hat wohl jeder sein Päckchen zu tragen!
      Ja genau das finde ich auch vorallem,wie du sagst nur so kann man loslassen.
      Selten aber doch kommt dann doch wieder so ein Tag an dem so manches wie in einem Kopfkino revue läuft.
      Ich danke dir vielmals!
      Dir ebenso😃

      Gefällt 1 Person

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