einfach zum Nachdenken

Flüchtlinge und Asylbewerber sind ja bei uns in Europa gerade ein riesen Thema!

Die meisten sind gegen deren Aufenthalte bei uns, da es auch in Medien nur Negativ Schlagzeilen gibt!

Stellen Sie sich bitte einmal vor das Sie jetzt Ihr Zuhause und Arbeit von heute auf morgen lassen und in ein für Sie komplett fremdes Land gehen.

Vielleicht noch dazu mit einer ganz Anderen Kultur und klar einer fremden Sprache!

Arbeit findet man ohne die Sprache sowieso keine des weiteren kommen solche fragen auf wie zum Beispiel

“Wo kann ich schlafen, mich waschen, woher bekomme ich Essen”

Sie haben in Ihren ganzen Leben nie darüber nach denken müssen und würden antworten wozu sollte ich mein sicheres Leben aufgeben, wofür ich soviele Jahre gekämpft habe.

Ich habe genau das alles gemacht und meine Erfahrungen werden Sie überraschen!

Wie alles dazu gekommen ist will ich Ihnen erzählen!

Angefangen hat alles damit das ich jung Mutter geworden bin und unter besonderen Umständen ist er zu meinen Eltern gekommen und ich habe für eine lange Zeit das Besuchsrecht verloren.

Da habe ich meinen größten Fehler gemacht anstatt wie eine Löwin um mein Kind zu kämpfen, habe ich mit den Drogen angefangen.

Diese Geschichte vielleicht ein anderes mal ausführlicher.

Nach Über 2 Jahren Gefängnis und endlich wieder clean und Freiheit!

Wo wohne ich, wie komme ich zu einer Arbeit.

Nach langen Kampf hab ich alles geschafft.

Leider die Vergangenheit holt dich immer ein wie zum Beispiel die Leute und leider auch die Polizei.

Hier eine neue Geldstrafe und da ein neues Delikt ob ich zu dieser Zeit in einem anderen Bundesland war oder nicht,oder in der Arbeit es tat nichts zur Sache!

Durch einen Zufall ergab es sich nach Italien auszuwandern.

Ich bin sehr blauäugig an die Sache heran gegangen.

Nur meine Klamotten und mein Auto fuhr ich los!

Im Kopf klang alles nicht nach Flucht sondern wie Urlaub.

In Italien ging es um gar nichts kein Platz zum wohnen keine Aussicht für eine Arbeit.

Da kam der liebe Zufall und leitete mir die Richtung.

Weiter ging es nach Frankreich, für den Anfang bekam ich eine kleine Wohnung umsonst und ohne Mitbewohner. Gearbeitet habe ich bei einer Malerfirma. Alles lief super!

Mein Zukunftsplan eine eigene Firma zu gründen.

Da verlor ich meinen Reisepass von nun an war ich an gleicher Stelle wie ein Flüchtling.

Ich lebte in einer zwei Zimmer Wohnung mit 12 anderen Männern (Asylflüchtlinge) zusammen.

Die waren offiziell als Asylbewerber dort ,aber sie lebten dort und arbeiteten für 40euro Unterkunft und Essen .

Gleich wie ich!

Egal um was es ging, Geld um von meiner Botschaft einen Reisepass zu beantragen, oder Geld um meinen Sohn nach Österreich ein Geburtstagsgeschenk zu schicken!

Auch behandelten sie mich mit dem größten Respekt, immer anständig.

Jetzt bin ich zurück nach Wien weil dieses Leben kann sich niemand vorstellen.

Der psychische Streß dem man in einen fremden Land hat.

In Wien nicht der Staat oder die Familie die mir Unterkunft gaben sonder durch Zufall ein Asylbewerber der gerade seine Aufenthaltserlaubnis bekam.

Niemand von ihnen war mir gegenüber herab lassend oder hätte sich probiert irgendeine Gegenleistung dafür zu bekommen.

Jeder von Ihnen kannte es gerade alles verloren zu haben und um die nackte Existenz kämpfen zu müssen.

Ich denke nicht das wir fremdenfeindlich sind ,sondern wir einfach zu wenig Aufklärung erhalten und für uns die Gründe einer Flucht unerklärlich scheint.

Wir denken das sie ihre Papiere extra wegschmeißen nur das neue Handy bleibt.

Bei denen hat einfach niemand Papiere und auch keine Ahnung was das sein sollte.

Das Handy hat von ihren Ersparnissen und Essensgeld gekauft um Videotelefonieren zu können um sicher zu gehen der Sohn, Bruder oder wie auch immer ist wohlauf.

Wir sollten versuchen auf Flüchtlinge zu zugehen ihnen Integration leichter gestalten.Ihnen zeigen es gibt einen Lichtblick,ihnen Kraft zu geben in dieser schwierigen Stunde.

Anstatt ihnen aber das Geld zu geben sollten sie die Möglichkeit bekommen selber für ihren Unterhalt zu arbeiten.

Sind wir uns ehrlich diese Monotonie, diese Ablehnung diese Nutzlosigkeit macht eine Seele kaputt.

Von den jungen die kommen die bekommen ihr Geld monatlich niemand sagt du musst für dein Essensgeld arbeiten.

Nein wir lernen ihnen man muss nichts leisten um etwas geleistet zu bekommen.In ihren Heimatsländern gab es keine Arbeit.

Googln Sie mal nach von Flüchtlingen die schneller Kontakt zu Einheimischen bekamen, diese Leute werden perfekt Integriert.

Sie tun sich leichter,weil sie das Gefühl bekommen du bist nicht allein und von jetzt an kann alles nur besser werden.

So haben sie auch Gelegentlich unsere Kultur zu verstehen unser Wesen und nicht die Leute vom Bahnhof mit dem Bier oder Spritze die “normalen” Bürger sind.

Wir müssen uns ins Gedächtnis rufen es ist eine Mutter Erde ein Gott (Allah)

Es kommt der Tag vielleicht an dem unsere Kinder ihre Hilfen brauchen werden, oder wir alle gemeinsam anfangen sollten die Welt besser zu machen.

Uns Mutter Erde verzeihen kann unser rücksichtsloses ihr gegenüber.

Wir nicht Krieg führen wegen Macht, Rohstoffe und egal ob es die Taliban ,IS, oder Amerika sind die glauben die Freiheit alles machen zu dürfen und nie eine Konsequenz davon zu tragen.

Ich hoffe meine Geschichte regt euch zum Nachdenken an.

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